Christoph Schott hat auf seinem Fundraising-Blog einige Eckdaten zu der aktuellen ARD/ZDF Online-Studie zusammengetragen. Die Studie der beiden deutschen Fernsehsender liefert Rückschlüsse über das Nutzungsverhalten der deutschen Onliner. Gerade für Fundraising, die mit dem neuen Medium “Internet” neue Zielgruppen erschließen wolle, kann die Studie weit reichende Erkenntnisse liefern. (weiterlesen…)
Schlagwörter:Online-Fundraising, Online-Studie
Spenden per SMS sammeln – soe könnte man kurz und knappe das Konzept von Spendino beschreiben. Spendino ist ein Dienstleiser, de es gemeinnützigen Organisation ermöglicht, ein Spendenkonto einzurichten, an dass per SMS gespendet wird. Spendino stellt dabei die gesamte technische Infrastruktur zur Verfügung. Ein Jahr nach dem Start von Spendino zählt das Start-Up mittlerweile 13 Mitarbeiter. Nach eigenen Angaben haben sich mehr als 100 Non-Profi-Organisationen – darunter auch 50 Prozent der 20 größten Spendenorganisationen in Deutschland – die Dienste von Spendino gesichert. (weiterlesen…)
Schlagwörter:Fundraisinginstrumente, Mobile-Fundraising
Usability (Benutzerfreundlichkeit) bezeichnet die vom Nutzer erlebte Nutzungsqualität bei der Interaktion mit einer bestimmten Webseite. Eine sehr einfach zu bedienende, zielführende Webseite wird als benutzerfreundlich eingestuft. Es gibt einen Leitspruch, der das Verständnis der Usability auf den Punkt bringt: „Don´t make me think!“ Durch einen klaren Aufbau und eine klare Seitenführung soll die Seite so zugänglich wie möglich gemacht werden und dem Nutzer möglichst schnell die gewünschten Informationen vermitteln. Eine benutzerfreundliche Webseite muss verschiedene Kriterien erfüllen.
Die Webseite muss schnell die erforderlichen Informationen schnell und konkret übermitteln können. Das Ziel einer Fundraising-Webseite ist es, die Bedürfnisse des Spender und Unterstützer zu befriedigen und die Erwartungen zu erfüllen. Der Nutzer möchte informiert werden oder sucht nach etwas Konkretem. Um diese Anforderungen zu erfüllen, muss die Seite auf einen Blick die angestrebten Informationen übermitteln können. Meist verweilt ein Besucher nur kurz auf einer Seite, so dass nur wenige Sekunden bleiben, um den Nutzer zu „überzeugen“. Die Informationen sollten eine klare hierarchische Struktur besitzen und sinnvoll gruppiert werden.
Zudem muss eine Webseite visuelle Reize übermitteln. Gezielt sollen aufmerksamkeitsstarke Elemente eingesetzt werden, um den Blick des Nutzers zu lenken. Benutzerfreundlich sind große Flächen oder kontratsreiche Farben. Besondere „Eye Catcher“ sind markante Farben wie Schwarz und Rot, die man für die wichtigsten Elemente der Seite reservieren sollte. Animierte Bilder und Bilder von Menschen sorgen für eine Belebung der Seite. Doch weniger ist mehr: Stechen zu viele Elemente ins Auge, wirken sie ablenkend.
Durch eine klaren Strukturierung und eine einfache Bedienung sollte die Seite so zugänglich wie möglich gemacht werden. Der Nutzer soll möglichst schnell die gewünschten Informationen erhalten. Es existieren bestimmte Konventionen, die auf die Gestaltung einer Webseite abzielen und von einem Nutzer „erwartet“ werden. Beispielsweise, dass sich das Menü auf der linken Seite oder über dem Content-Bereich befindet. Die Navigation soll klar erkennbar und nachvollziehbar sein.
Auch die Lesbarkeit von Texten spielt eine wichtige Rolle. Die Fundraising-Webseite muss den Leseanforderungen unterschiedlicher Zielgruppen gerecht werden. Durch Zwischenüberschriften und Fettschreibungen können wichtige Stellen im Text hervorgehoben werden. Ein Nutzer, der den Text nur überfliegen will, wird dadurch sofort auf das Wesentliche gelenkt. Zudem gelten verschiedene Konventionen für Texte, die im Internet veröffentlicht werden.
Schlagwörter:Fundraising-Page, Online-Fundraising, Usability
Die Webseite ist das Herzstück einer jeden Organisation. Die Webseite der Organisation ist der Treffpunkt für alle Spender, Ehrenamtlichen, Interessenten, Großspender, inaktive Spender, Vereinsverantwortliche, Stifter, etc. Im Zeitalter des Web 2.0 sollte die Webseite nicht nur die Bedürfnisse einzelner Zielgruppen zufrieden stellen, sie muss zudem der Mittelpunkt aller weiteren Web-Aktivitäten der Organisation sein.
Eine gute Webseite muss im Stande sein, einen Besucher innerhalb 10 Sekunden zu überzeugen. Der Besucher muss sofort erkennen können, was das Ziel der Webseite ist und was er dort tun soll. Eine gute Webseite besticht durch Effektivität. Laut einer Studie von Giving Matters mit dem Titel „UK Charity Websites“ existieren sechs Merkmale, die eine gute Webseite kennzeichnen.
Diese sechs Kriterien sind:
- Usability: Wie benutzerfreundliche und intuitiv wurde die Webseite gestaltet?
- Communication: Gibt es Elemente, die eine Dialog mit der Organisation ermöglichen oder einen Dialog zwischen den Nutzern?
- Responsiveness: Kann man die Organisation auf der Webseite durch Spenden, ehrenamtliches Engagement oder andere Aktionen unterstützen?
- Housekeeping: Wurde die Webseite für Suchmaschinen optimiert und gibt es andere Marketingelemente wie Hinweise auf Soziale Profile?
- Transparency: Erzeugt die Webseite vertrauen?
- Accessibility: Ist der Zugang zur Webseite unbeschränkt möglich?
Giving Matters hat Webseiten von verschiedenen englische Organisationen geprüft und den Kriterienkatalog weiter verfeinert. Anhand der Kriterien kann untersucht werden, welche Webseiten auf welche Ziele abgestimmt wurden. Natürlich kann man hieraus auch Verbesserungspotentiale für die eigene Webseite ableiten.
Anhand der sechs Kriterien kann auch jede deutsche Organisation die eigene Performance einstufen. Man könnte beispielsweise einen Umfrage unter Spendern durchführen und Fragen definieren, die auf die einzelnen Kriterien abzielen. Eine Organisation könnte so sehr schnell Defizite und Verbesserungspotentiale der eigenen Organisations-Webseite aufdecken.
Schlagwörter:Fundraising-Page, Online-Fundraising
Das Internet hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Das sog. Web 1.0 war nichts anderes als eine Ansammlung von virtuellen Profilen von Unternehmen. Eine Homepage war meist schlicht und lieferte Informationen zu einem Unternehmen oder einer Organisation, die man genauso gut einem Flyer entnehmen hätte können. Mit dem Web 2.0 hat sich alles verändert. Mittlerweile haben die Nutzer selbst den Weg ins Internet gefunden und agieren mit den Unternehmen auf Augenhöhe. Privatpersonen erzeugen Content auf Blogs und Foren und kommunizieren über Twitter und Chats mit Gleichgesinnten. (weiterlesen…)
Schlagwörter:Online-Fundraising, Social Fundraising, Web 2.0